Nachbericht_79. Slam B_20.04.18

Habe ich schon erwähnt, dass ich mein Publikum und vor allem die Slammer*innen von Slam B liebe? Nein, dann mache ich das hier und jetzt, ihr seid die Besten, ich habe euch lieb und wie!!!!!

Was für ein Abend! Danke dafür! Danke, dass ihr trotz Sommertemperaturen in den Keller kommt und mit uns gemeinsam geschwitzt habt.

Volles Literaturhaus, 22 Slammer*innen die auf die Bühne wollten, 6 neue Slammer*innen und der Abend wurde von w24 aufgezeichnet und gibt es demnächst zum Nachschauen für alle, in 4 Folgen auf: http://www.w24.at/slam

Nun aber zu gestern Abend, wir gratulieren dem Sieger: David Samhaber und wünschen ihm weiterhin viele Marillenknödel bei der Oma ;-))

Opferlamm, die Siegerin vom letzten Slam B, Sandy Gomez hat mit Songtitel um sich geworfen und den Abend fantastisch eröffnet und bereits für viele Lacher gesorgt. „Come us you are“

1. Starter im Wettbewerb, war schon lange nicht mehr bei Slam B, umso mehr Vorfreude hatte ich, dass das Los auf seiner Seite war – Mriri. Während er auf der Bühne war, kam ich ins Schwitzen und wie, so oft habe ich schon lange nicht mehr das Wort ficken gehört und w24 muss die Folge wohl zur Latenight ausstrahlen. Kostprobe: „Hey, hier bin ich und ich gehöre gefickt.“
2. Avus Saliva (dessen letzter Text „Ich bin eine Hure“ war, was erwartet uns heute?). Sein Ostertext mit Ei war dann doch jugendfrei: „Lieber rein in die Bar und Vollzeit breit.“
3. Börni mit seinem „Der Text“, „die Buchstaben tanzten vor meinen Augen“, „möge der Text mit dir sein“ und seine „guten Freunde Mojito und Cuba Libre waren wieder mal zu Gast.“
4. 378: „Du bist etwas Besonders“, „ich habe über die Jahre gelernt, mich mit weniger zufrieden zu geben.“
Finalistin: 378

5. Jimmy Walter, erstmals bei Slam B, mit seinem englischen Text: „We can make heroes of us all“.
6. Hille Elli, zum 2x bei Slam B, „manchmal hat er Angst vor Demenz, weil an seine Geburt kann er sich jetzt schon nicht mehr erinnern.“
7. Chrissi, erstmals bei Slam B, „die Welt ist voll vom Staub“ und das Publikum hauchte brav Staub mit.
8. Darling: Musik versus Sprache, „die Vögel schauten recht deutlich verwirrt.“
Mehrmaliger Applausbattle war notwendig, bis es entschieden war. Finalistin: Darling

9. Vincent, back on stage, „kann nicht denken, bin nicht dumm, bin nicht stumm.“
10. Katharina Wenty, „klick, klick, klick, schau mal her, schau mal in die Kamera.“
11. Barbara Lehner, erstmals bei Slam B, mit ihrem sehr berührenden Text zu metoo: „Ich habe oft nein gesagt, aber das wurde oft nicht gehört.“
12. David Samhaber aus Linz angereist mit „Marillenknödel sind besser als Sex“ und Omas entsetzten, weil er noch immer keine Freundin hat: „Aber David, du bist jetzt 24 Jahre alt, das sind umgerechnet 300 Schilling.“
Finalist: David Samhaber

PAUSE
FINALE
OPFERLAMM: Sandy Gomez: „Unsere Socken hätten zusammen gestunken.“

378: „Mein Haar war ein Chaos und die Welt um mich auch.“
Darling: „Wo isch des gschissene Mistviech hin?“
David Samhaber: „Du wirst kein Feuerwehrmann, du kannst ja nicht mal rauchen.“

Das waren die Stockerlplätze von oben nach unten, in der richtigen Reihenfolge.
PREISVERLEIHUNG (DANKE AN UNSERE SPONSOREN!)

Für den Sieger David Samhaber gab es: Einen Wanderpokal und 100€ von w24, goldener Slam B Schriftzug von NoGallery, Falter-Halbjahres-Abo, Falter Notizbuch, Lesestoff von Reportagen.
Für 2./3. Platz, sprich Darling und 378: 50€ von w24, silberner/bronzener Slam B Schriftzug von NoGallery, Bücher vom Falter Verlag, Falter Notizbuch, Lesestoff von Reportagen.
Für alle Teilnehmer*innen: Reportagen und Freigetränke im Noosh (DANKE w24!).

Ich freu mich auf das nächste Mal. Wenn es wieder heißt Slam B aus dem Literaturhaus Wien, am 25. Mai 2018.

Bis dahin, genießt den verfrühten Sommer.
Kuss und Schluss,
*diana*