Nachbericht_107. Slam B_15.12.22

Wenn ich Slam B am Abend habe, dann fängt der Tag häufig stressig an. Ich bin in der Früh aufgewacht, das Erste was ich gesehen habe, 4 Nachrichten, von Teilnehmer:innen, alles absagen, Grippewelle ist nun in Wien angekommen. Und ich bin noch nicht mal munter, habe das alles nur mit einem Auge gelesen, am liebsten würde ich mich unter der Bettdecke verkriechen. Aber es nützt nichts, raus aus dem Schafwollbett, in die Kälte und ran ans Mail schreiben und Slammer:innen anrufen, weil am Abend sollten 9 Leute auf der Bühne stehen. Irgendwie hat das dann wieder geklappt. 

Der Tag wurde mir erheitert, weil eine Gin-Kugel, 800 kg schwer und mit 230 Liter aus dem Bodensee gestohlen wurde. Ich war es nicht! Aber das ist eine passende Anmoderation des Abends, danach gab es nur noch Weihnachstfilm-Zitate, da habe ich mir selbst was angetan, diese im Vorfeld rauszusuchen, aber mein Publikum ist in jedem Genre sicher, bis auf ein Zitat wurden alle erraten, nicht schlecht.

Nun aber zu den Held:innen es Abends. Das Opferlamm hat im normalen „Wettbwerb“ mitgemacht und als erster kam Gregor vor die Leinwand. Sein erstes Mal, extra aus dem Weinviertel (oder war es Waldviertel?) angereist. „Die großen Fische halten sich an Regeln, deshalb werde ich mich hier nicht entblössen.“ Danach kompletter Körper- und Mikrokabeleinsatz von Katharina Wenty, weil „this is the border, don`t cross the border“. Und abschließend der ersten 3er Runde noch Nora: „Ich mag Glitzer ja auch, aber man muss es ja nicht in seiner ganzen Persönlichkeit tragen.“ Da habe ich mich schon ein wenig angegriffen gefühlt ;-))))

Finalistin: Nora

Die Siegerin vom letzten Mal – Amelie hatte eine berechtigte Frage: „Wie kann man sich erster so ineinander und dann auseinander verlieren?“Auch bei Ruth ging es um die Liebe: „Ich hoffe nur, du willst bleiben.“ Aignartig wechselte das Thema, weil ihre Freundin war auf „Fraubergsuche“ und eignete sich nicht so als ideale Mitbewohnerin: „Brösel, Haare, Wasserspritzer, treiben mich in den Wahnsinn.“ 

Finalistin: Aignartig

Chris Sokop ist ganz, wirklich ganz spontan eingesprungen, danke dafür. „Nur die billigen Möbeln mussten sie noch immer alleine zusammen bauen.“ Erstmals dabei und auf Heimaturlaub – Mara – „Ihr wisst nicht, wie sehr ich die Wiener U6 vermisse.“ Das kann man kaum glauben. Und ebenfalls ihr erstes Mal – Heidi – mit Verwirrungen aus dem Jenseits: „Hermes liebt sehr den Geruch von frischem Wind.“
Finalistin: Mara

Pause

Jingle

Finale

Platz 3: Nora: „Nun waren 2 Seelen mir nah.“

Platz 2: Aignartig: „Schlechte Seite: kleinkariert.“

Platz 1: Mara: Meine Freundinnen hatten einen 5-Jahresplan, ich nur einen Essensplan.“

Gratulation!

Danke an das Filmhaus, Falter, Kabujiro und mein Publikum.

Schöne Feiertage und ich freu mich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Slam B @Filmhaus 2023: 19.01., 23.02., 23.03., 20.04., 25.05., 22.06.;

Kuss + Schluss,

*diana*